In modernen Gebäuden ist es wichtig, Daten bzgl. Temperatur, Klimaanlage, Wasser und Elektizität zu beobachten, zu kontrollieren und zu beeinflussen.

Im neuen Münchener Flughafen werden alle die genannten Daten sowie Daten der Rampen und Gepäckbänder durch ein System kontrolliert.

InterFace Computer in München wurde von Honeywell Regelsysteme beauftragt, Schnittstellen-Programme für unterschiedliche Werkzeuge in dieses System zu integrieren.

Honewell entwickelte das Monitoring System(DXO-GOI) basierend auf DataViews, einer graphischen Benutzer-Schnittstelle, die den aktuellen Status verschiedenster Umweltfaktoren unter Echzeitbedingungen verwaltet. Die installierten Subsysteme kamen von unterschiedlichsten Herstellern, wie z.B. Philips. Die Visualisierung der einzelnen Prozesse wurde von den Subsystemen selbst übernommen. Um diese Bilder nun unter unter DXO-GOI sichtbar zu machen, mussten ca. 600 Bilder nach DataViews übersetzt werden. Die Philips-Bilder waren als ASCII Format verfügbar und sollten mit den gleichen Informationen wie z.B. Instrumente, Farbänderungen oder Informationen entlang eines Polygons weitergegeben werden, sowie mit zusätzlichen Informationen der anderen Systemen versehen werden.

Die Lösung wurde als Transformation in drei Schritten realisiert: (1) Einlesen der Daten ohne Modifizierung der Information, (2) preprocessing, einschliesslich der Markierung von Objekten in der topologischen Nachbarschaft und der Suche nach transformations-relevanten Mustern und (3) Generierung von DataViews Objekten unter Verwendung der vorverarbeiteten Information.

Das Scannen der Prozessbilder wurde mit Lex realisiert. Ausgewählte Funktionen der Bibliotheken der anderen DV-Tools (DataViews library) wurden auf der Zielseite miteinander verbunden. Alle Beziehungen zwischen Quell- und Zieldaten wurden als Prolog Fakten dargestellt.

Prolog war vorteilhafter als andere Programmiersprachen, da Datenstrukturen nicht extra deklariert werden müssen. Weiterhin war von Vorteil, dass Prolog keinen zusätzlichen Overhead für die Verwaltung des Speichers für dynamische Datenstrukturen benötigt. Die Konvertierung von Quelldaten zu Zieldaten wurde einfach in Tabellen von Fakten und Regeln realisiert.

Hardware: UNIX Workstation
Software: IF/Prolog, DataViews, Lex