Eine Abteilung für Informationssysteme der Firma CPA in Tokio beauftragte IF Computer Japan, einen Teil der japanischen Steuergesetzgebung in eine maschinenlesbare und ausführbare Form zu bringen.

Der gesetzesähnliche Text wird jedes Jahr vom Japanischen Finanzministerium veröffentlicht und ist Grundlage der Regeln, an die sich Steuerprüfer bei komplexen Steuerfragen halten sollen.

Die Anforderung war speziell, für nicht öffentlich gehandelte Aktien großer Unternehmen eine Wertschätzung abzugeben, die gesetzlich unter bestimmten Umständen nachgefagt wird. Oft benötigte die CPA Monate für die Korrespondenz wegen beträchtlicher Steuervorauszahlungen.

IF Computer implementierte eine eins-zu-eins Abbildung der Richtlinien nach Prolog und entwickelte ein ausführbares Programm zur Berechnung der Steuerauswirkungen. Das endgültige System ist so designed, dass es eine Schnittstelle zu den Standard Steuerprogrammen bildet.

Die Firma CPA schätzt, dass die Produktivität durch das System um den Faktor 200 gestiegen ist. Zusätzlich zu diesem sofortigen, internen Vorteil mit der dadurch entstehenden Kostenreduktion, erwartet man bei CPA, das Kern-Geschäft durch diesen besseren Service für den Kunden auszubauen.

Lukrativ für Kunden ist außerdem, dass das System die Auswirkungen unterschiedlicher, legaler Möglichkeiten der Bewertung für Steuerzwecke berechnen kann und damit Entscheidungshilfen gibt, was mit herkömmlichen Mitteln oft zu zeitaufwändig war.

Hardware: Sun Microsystems UNIX Rechner
Software: IF/Prolog mit OSF/Motif